Das «Berner GenerationenHaus» – ein Projekt der Burgergemeinde Bern

In einer schweizweiten Pioniertat eröffnet die Burgergemeinde Bern im Burgerspital am Bahnhofplatz im Herbst 2014 das «Berner GenerationenHaus», ein Begegnungsund Kulturzentrum im Herzen von Bern. Zur Zeit wird das Burgerspital für eine Mischnutzung umgebaut, damit es ab Spätherbst 2014 für die Bevölkerung der Stadt und Region Bern entsprechend seinen neuen Mietern und deren Bedürfnissen eröffnet werden kann. Nach dem Umbau befindet im Burgerspital zusätzlich: das Alters- und Pflegeheim «Burgerspittel am Bahnhofplatz» mit den Wohngruppen, die Burgerverwaltung, die Kindertagesstätte im Kapellentrakt und ein Restaurationsbetrieb. Im Zentrum dieses Hauses stehen Menschen aller Generationen, die in den Bereichen Betreuung, Pflege, soziale Sicherheit und Zusammenleben Rat suchen oder den sozialen und kulturellen Austausch pflegen wollen. Das «Berner GenerationenHaus» finden Sie im Erdgeschoss des Gebäudes, wo verschiedene Mieter in einer einzigartigen Zusammensetzung Informationen, Beratungen und Begleitungen für verschiedene Altersgruppen anbieten. Folgende Mieter sind heute bekannt: das Jugendamt mit der Abteilung Kinder- und Jugendförderung der Stadt Bern (Checkpoint), die Mütter- und Väterberatung des Kantons Bern, die Pro Senectute Region Bern, die Benevol Bern, die Alzheimervereinigung Bern und das Schweizerische Rote Kreuz. Im Ostflügel gegen den Bahnhofplatz wird die Familie Eltschinger, Inhaberin der Remimag Gastronomie AG, das Restaurant betreiben. Ausschlaggebend für die Wahl des Betreibers war die innovative und durch Gastfreundschaft geprägte Unternehmensstrategie des Familienbetriebes sowie dessen grosse Gastronomieerfahrung. Mit dem heutigen Engagement im Zunfthausrestaurant Pfistern in Luzern beweist die Remimag Gastronomie AG, dass sie den Bogen zwischen Tradition und modernen Elementen spannen kann. Im Kapellentrakt wird in den heutigen Räumlichkeiten des Burgerlichen Sozialzentrums die Kindertagesstätte einziehen, die von leolea betrieben wird. Die Kapelle wird weiterhin als Ort der Besinnung für Abdankungen und Gottesdienste genutzt. Im «Berner GenerationenHaus» werden aber auch kleinere Akteure Platz finden. Im Erdgeschoss sollen kleinere gemeinnützige Organisationen zeitweilig ihre Beratungen anbieten können, sei es einmal monatlich, saisonal oder täglich. Dieses Konzept macht es möglich, dass viele Menschen von der zentralen Lage und dem einzigartigen Mix an Angeboten profitieren können. Generationenkontakte finden aber nicht alleine deshalb statt, dass verschiedene Altersgruppen das Burgerspital gemeinsam besuchen. Vielmehr hat eine von der Spezialkommission Berner GenerationenHaus begleitete Umfrage gezeigt, dass es vor allem gemeinsame Interessen sind, die Menschen zusammenführen. Deshalb wird es in den neu ausgebauten Kellerräumen Platz haben für kulturelle Angebote und im weitgehend ausgebauten Dachgeschoss mit modular nutzbaren Veranstaltungs- und Sitzungsräumen für zahlreiche weitere Veranstaltungen. Das können Kurse, Spielnachmittage, Informationsveranstaltungen oder private Anlässe sein. Im neu gestalteten Empfangsbereich des Burgerspitals werden die Besucherinnen und Besucher aller Mieter Willkommen geheissen. Sie können an den Tischen im Erdgeschoss warten, einen Kaffee trinken, Zeitung lesen, sich über die Angebote im Haus informieren oder einen Schwatz halten. Das Selbstbedienungslokal, das betreut sein wird, offeriert in den Hauptzeiten kleine Erfrischungen. Einige von Ihnen haben am «Spittelfest» vom 7./8. September 2012 das Ende des traditionellen Burgerspitals und den Auftakt zu einer künftigen breiteren und offeneren Nutzung miterlebt. Alle künftigen Partner des «Berner GenerationenHauses», die Institutionen und die Verwaltungsabteilungen der Burgergemeinde konnten sich im Rahmen eines Rundgangs der interessierten Bevölkerung vorstellen. Das Wetter und die Musik haben zum positiven Erlebnis ebenso beigetragen, wie die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die auch zukünftig in diesem Haus eine wichtige Rolle spielen werden.

Wie geht es weiter in den nächsten Monaten?
Der Bau schreitet voran, die Konzeptarbeiten für den Betrieb werden in den kommenden Monaten vertieft, ein Trägerverein für die Rahmenangebote soll gegründet und die Details für die Nutzung der Dach- und Kellergeschosse geregelt werden. Die Möglichkeiten des Internets und der sozialen Medien sollen bereits vor der Eröffnung des Gebäudes aktiv genutzt werden, um die künftigen Angebote vorzustellen und eine breit interessierende Plattform für Generationenthemen im Raum Bern aufzubauen. Bis zur Eröffnung des «Berner GenerationenHauses» finden diverse generationen-verbindende Aktivitäten statt. SILVIVA, eine anerkannte Stiftung, ermöglicht in Zusammenarbeit mit der Burgergemeinde Begegnungen unter den Generationen im Wald. Verschiedene Anlässe zu Themen wie «Pilze und Beeren», «Kraut und Rüben» oder «Mit dem Förster unterwegs» werden durchgeführt. Die Daten der Veranstaltungen werden regelmässig veröffentlicht oder können unter www.begh.ch abgerufen werden. Der Berner GenerationenChor wurde am Spittelfest gegründet. Unter der Leitung eines ausgewiesenen und international bekannten Chorleiters treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wöchentlich zu einer gemeinsamen Chorprobe. Während der zwei Jahre, da das barocke Gebäude geschlossen sein wird, wird der GenerationenChor verschiedentlich öffentlich auftreten, ein erstes Mal am Osterbott im Frühjahr 2013. Den Höhepunkt bildet das Schlusskonzert anlässlich der Eröffnung des «Berner GenerationenHauses». Teilnehmerinnen und Teilnehmer – mit oder ohne Vorkenntnisse – sind herzlichst willkommen. Einsteigen ist jederzeit möglich. Informationen und Auskünfte sind über www.begh.ch oder über Béatrice Matthys-von Werdt (079 383 08 16) erhältlich. Für weitere Auskünfte und Anregungen zum GenerationenHaus wenden Sie sich bitte an:

Susanne Landolf Wild, 079 212 06 61,
susannelandolfwild@bluewin.ch
Simone Bangerter-von Graffenried, 079 428 43 63,
bangerter.s@bluewin.ch
Stefanie Gerber Frösch, Leiterin Kommunikation, Burgergemeinde
Bern, 031 328 86 26, stefanie.gerber@bgbern.ch

Susanne Landolf Wild