Wald und Holz in der Schweiz Wissenswertes rund um den Rohstoff unserer Zunftberufe

Wir Zunftangehörige wissen selbstverständlich alle, dass unsere Zunftberufe früher gar nicht, aber auch heute noch oft nicht ohne Holz als Rohstoff funktionieren. Aber was spielt sich ab, bevor aus einem Keimling einmal ein ausgewachsener Baum wird, der dann vielleicht mal zu einem schönen Holzhaus verarbeitet wird? Der folgende Beitrag soll etwas Licht hinter die so genannte Holzkette bringen, also hinter die ganze hölzige Welt, die es braucht, bevor wir etwa ein schönes Möbelstück in die gute Stube stellen können. Es geht dabei nicht um Aspekte wie Baumbiologie oder Borkenkäfer, sondern um eine strukturell-ökonomisch dominierte Betrachtung der Wald- und Holzbranche der Schweiz.

Generelle Merkmale der Holzkette Schweiz

Die Wald-und Holzwirtschaft in der Schweiz ist ein Abbild der allgemeinen Schweizer Strukturmerkmale. Kleinräumige Strukturen widerspiegeln das ausgeprägt föderalistische und dezentrale Grundkonzept: Der zu rund drei Viertel in öffentlicher Hand befindliche Waldbesitz verteilt sich auf 3'300 Forstbetriebe mit durchschnittlich 270 Hektar Wald.
Extrem wirds im Privatwald, denn dort verzeichnen wir rund 240'000 Waldeigentümer mit durchschnittlich bloss 1,3 Hektar Waldfläche. Diese Flächengrössen mögen vielleicht gar nicht mal so klein vorkommen, doch bietet ihre Bewirtschaftung zunehmend wirtschaftliche und organisatorische Probleme. Der jährliche Bruttoholzertrag einer Hektare Wald im Mittelland liegt in der Grössenordnung von etwa 1'000 Franken; nach Abzug der Erntekosten verbleiben oft nur mehr wenige 100 Franken, bei schwierigen Nutzungsbedingungen im Extremfall gar nichts mehr in der Kasse des Waldbesitzers. Wie in der Landwirtschaft führen sinkende Produktepreise, steigende Löhne,der Zwang zur Mechanisierung und die Veränderung der Abnehmerstruktur (Konzentrationen zu Grossbetrieben) zur Notwendigkeit der Effizienzsteigerung,einer schlanken entscheidkompetenten Verwaltung und zu grösseren Betriebseinheiten. Im benachbarten Ausland redet man heute von Minimalbetriebsgrössen von um die 5'000 Hektar Wald, was mehr als die Waldfläche der Burgergemeinde Bern und das Fünf- bis Zwanzigfache der meisten heutigen kommunalen Forstbetriebe darstellt! Wohl gibts für viele Kleinbetriebe – sei es im Wald oder in der Holzverarbeitung – Nischenperspektiven; doch ist das nur für einen relativ kleinen Teil der Betriebe eine überlebensoption. Und diese löst das Problem der grossen Massen, also der Hauptmengen des anfallenden Holzes mittlerer unspezifischer Qualitäten, eben nicht.

Die gesamte Wald- und Holzwirtschaft hat einen Anteil von rund 2 Prozent am Bruttoinlandprodukt und erzielt eine Wertschöpfung zwischen 8 und 9 Milliarden Franken. Dies scheint anteilsmässig bescheiden, liegt aber beispielsweise vor der Uhrenindustrie. Die ganze Branche beschäftigt um die 80'000 Personen, was gegen 3 Prozent aller Schweizer Arbeitsplätze entspricht. Die Waldwirtschaft zählt ca. 1'700, die Holzwirtschaft ca. 11'000 selbstständige Betriebe. Die Pro-Kopf-Wertschöpfung liegt deutlich tiefer als das Schweizer Mittel, was jedoch ein Merkmal vieler Hochlohn- und Dienstleistungsvolkswirtschaften aufzeigt: Landwirtschaft, Grundstoffindustrie und der gewerblichindustrielle Sektor sind – bei oft relativ tiefer potenzieller Wertschöpfung – vielfach arbeitskräfteintensiv und beschäftigen verhältnismässig viele Hilfskräfte mit tiefem Ausbildungsstand. Die Weltmarktpreise für die in der Regel frei handelbaren Rohstoffe und Halbfabrikate unterliegen einem extremen Preisdruck durch Billiglohnländer. So ist der Durchschnittslohn eines rumänischen Wald- oder Sägewerksarbeiters immer noch über fünfmal tiefer als der einer vergleichbaren Schweizer Fachkraft ...

Die Wald- und Holzwirtschaft, die im Gegensatz etwa zu vielen Dienstleistungsbranchen viel härter dem internationalen Wettbewerb und dem freien Handel ausgeliefert ist, ist in besonderem Mass von Standortfaktoren und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Als Beispiel sollen die Holztransporte gelten. Bis aus einem Baum ein Möbelstück im Wohnzimmer geworden ist, können in der arbeitsteiligen Wertschöpfungs- und Logistikkette ohne weiteres fünf bis acht Transporte angefallen sein. Da es sich bei Holz naturgemäss um ein schweres Gut mit relativ tiefem Wert handelt, ist die Branche zwingend auf kostengünstige Transporte angewiesen, will sie im internationalen Wettbewerb bestehen. Leider haben die Verwaltung, die Politik und letztlich auch der Souverän seit Jahren für immer erdrückendere Auflagen und Lasten gesorgt. Die Schweiz tut gut daran sich zu überlegen, ob sie gewisse Branchen überleben lassen will, und sollte dann folgerichtig für moderate und «überlebbare» Standortbedingungen sorgen. Eines geht auf Dauer klar nicht: Kosten und Auflagen auf Schweizer Niveau, jedoch erzielbare Produktepreise auf Billiglohnlandniveau. Die Gefahr besteht latent, dass die Schweiz zu einer Dienstleistungsmonokultur «verkommt» – das Verb «verkommen» ist absichtlich gewählt, weil eine Volkswirtschaft ohne vitalen ersten und zweiten Sektor mittelfristig sehr risikoreich und krisenanfällig ist; ein klassisches Problem eben jeder Monokultur.

Waldwirtschaft

Der Schweizer Wald bedeckt derzeit rund 31 Prozent der Landesfläche. Dies war einst viel weniger. In der Mitte des 19. Jahrhunderts war der Anteil bei unter 20 Prozent, weil durch intensive Landwirtschaft und Abholzungen für den Energie- und Rohstoffhunger der rasch wachsenden Industrie unsere Wälder regelrecht ausgebeutet wurden. Was wir also heute bei Entwicklungsländern kritisieren, hatten wir auch hierzulande einmal fertig gebracht ... Vom Schweizer Wald gehören 30 Prozent den Bürger- und 28 Prozent den politischen Gemeinden, und bloss 27 Prozent sind Privatbesitz. Den Rest teilen sich Korporationen/ Genossenschaften, Kantone und der Bund.

Rund 60 Prozent unserer Waldbäume sind Nadelbäume, wobei Rot- und Weisstannen den grössten Teil der zwölf Nadelbaumarten im Schweizer Wald ausmachen. Die 40 Prozent Laubbäume verteilen sich auf über 40 Arten, davon nimmt die Buche mengenmässig fast die Hälfte ein.

Im Schweizer Wald wachsen pro Jahr rund 10 Millionen Kubikmeter Holzmasse, wovon sich etwa 7 Millionen kommerziell nutzen lassen – dies gibt pro Einwohner ziemlich genau 1 Kubikmeter pro Jahr oder einen Würfel von 1 Meter Kantenlänge. Etwa diese Menge wird jährlich auch pro Einwohner verbraucht. Allerdings nutzen wir effektiv nur etwa 4,5 Millionen Kubikmeter pro Jahr, und wir betreiben eine regen Holzaussenhandel. Wir könnten beim heutigen Holzverbrauch autark sein, würden wir den nachhaltig möglichen Zuwachs unseres Waldes ausschöpfen. Da wir seit vielen Jahren weniger Holz nutzen als wir ohne zu übernutzen könnten, stehen im Schweizer Wald immer mehr und immer ältere Bäume herum. Im Durchschnitt sind das pro Hektare 380 Kubikmeter Holz, womit wir klare Europameister sind! Allerdings ist dies ein etwas zwiespältiger Rekord, denn ein relativ alter und vorratsreicher Wald bringt auch Probleme bezüglich Stürme, Borkenkäfer oder Holzqualitäten.

In der Waldbewirtschaftung zeichnen sich seit längerem zwei wichtige Trends ab. Wirtschaftliche Zwänge nötigen die Forstbetriebe, sich zusammenzulegen oder die eigene Betriebsinfrastruktur aufzugeben. Im Zug des Outsourcings der öffentlichen Hand entstanden und entstehen immer mehr spezialisierte private Forstunternehmungen, die forstliche Dienstleistungen anbieten. So werden bald 50 Prozent der Holzerei durch Unternehmer bewältigt. Der Einsatz von immer mehr hoch entwickelten und leistungsfähigen Spezialmaschinen, die zwischen 300'000 und 800'000 Franken kosten, lässt sich effizient nur durch spezialisierte flexible Privatunternehmer abwickeln.

Holzindustrie

Unter Holzindustrie werden neben den klassischen Sägewerken auch Hobelwerke, Furnierwerke und Hersteller von so genannten Holzwerkstoffen verstanden. Kerngeschäft eines Sägewerks ist das Zerlegen von Rundholz zu Brettern, Balken, Leisten usw.sowie das nachfolgende Trocknen, Hobeln oder Konfektionieren. Holzwerkstoffe entstehen, indem Rundholz beispielsweise zu Brettern oder Spänen zerlegt wird, die nachher durch Leim oder andere Verbindungsmittel wieder zusammengefügt werden. Zweck dieses Vorgangs ist die Schaffung von Bauteilen mit besonderen bzw. kontrollierten Eigenschaften wie hohen Festigkeiten, homogenen Querschnitten oder hoher Formstabilität. Damit kann ein Nachteil wettgemacht werden, den das naturgemäss etwas inhomogene Holz gegenüber völlig homogenen Baustoffen wie Stahl oder Kunststoff hat.

In den über 400 klassischen aktiven Sägewerken der Schweiz (ohne Kleinstsägewerke unter 750 m3 Jahreseinschnitt) werden rund 2,3 Millionen Kubikmeter Rundholz verarbeitet, wovon 90 Prozent Nadelholz ist. Das Laubholz wird zu einem Grossteil entweder in der Zellstoff- und Papierindustrie verarbeitet, als Brennholz verwertet oder aber exportiert. Die Schweizer Sägewerke verarbeiten derzeit rund zwei Drittel der in der Schweiz genutzten, sägefähigen Baumstämme. Die Schweizer Sägeindustrie befindet sich in einem grossen Strukturwandel: in den letzten zehn Jahren hat über 10 Prozent der Werke den Betrieb eingestellt; andererseits haben die verbliebenen Betriebe ihre Produktion um 15 Prozent steigern können. Vor allem in den grösseren Betrieben haben erhebliche Kapazitätserweiterungen stattgefunden, sodass heute die Hälfte der Produktion in den 30 grössten der über 400 Betriebe erbracht wird. Die Pro-Kopf-Leistung pro Angestellten stieg im Zeitraum von 1996 bis 2002 (Stichprobenjahre des Bundesamts für Statistik) von 800 auf 1'240 Kubikmeter verarbeitetes Rundholz – eine stolze Steigerung in kurzer Zeit, die den Strukturwandel eindrücklich belegt.

Span- und Faserplattenhersteller gibts nur mehr wenige in der Schweiz, die meisten Werke mussten den Kampf gegen ausländische Grosskonzerne aufgeben. Allerdings befindet sich darunter ein international erfolgreiches Grosswerk in Menznau (Kanton Luzern), welches mittlerweile der grösste einzelne Holzverbraucher in der Schweiz ist.

Schreinereien, Zimmereien, Möbelhersteller, Parkettfabrikanten

Schreinereien und Zimmereien stellen zusammen in der Schweizer Holzkette sowohl wertschöpfungs- als auch angestelltenmässig die wichtigsten zwei Branchen dar. In gegen 11'000 Betrieben werden über 65'000 Personen beschäftigt. Im Gegensatz zu den Herstellern von Holz- Halbfabrikaten fand hier seit dem 2. Weltkrieg ein viel geringerer betrieblicher Strukturwandel statt. Die meist lokal tätigen Betriebe sind von der Internationalisierung der Märkte weit weniger betroffen als die Rohstofflieferanten. Zu beachten ist, dass im Gegensatz zu den Sägewerken sehr viel Importholz verarbeitet wird. Leider stellt hier der nackte Preis – und auch wenns nur um ein paar Rappen Unterschied geht – meist den alles dominierenden Entscheidfaktor dar. Dies lässt vergessen, dass die nach sehr strengen Gesetzesauflagen erzeugten Bäume und Schnittwaren «Made in Switzerland» ökologisch sinnvoll vor der Haustüre wachsen würden. Beim Portemonnaie hört der Patriotismus halt wohl schnell auf ...

Andere Holzverarbeiter

Eine beachtliche Branche stellen die Betriebe der Zellstoff-, Papier- und Kartonhersteller dar. Sie generieren etwa die selbe Wertschöpfung wie alle Zimmereibetriebe zusammen. Im Gegensatz aber zu den über 2'500 Zimmerei- und Holzbaubetrieben besteht dieser Teil der Holzkette aus bloss knapp über 20 Betrieben.

Mittlerweile fast bedeutungslos sind unsere Urzunftberufe des Wagners und Küffers geworden. Einerseits haben hier andere Rohstoffe aus Metall und Kunststoff dem Holz das Wasser abgegraben, und andererseits wurden im Fall des Küffers derartige Arbeitsstätten ins Ausland verlagert. Währenddem Holzräder oder Fahrzeuge aus Holz kaum mehr eingesetzt werden, sind Holzfässer nach wie vor ein unentbehrliches Hilfsmittel für die Erzeugung von Spitzenweinen. Umfangreiche wissenschaftliche Versuche in Frankreich haben ergeben, dass bereits unterschiedliche Herkunftsgebiete des verwendeten Eichenholzes derselben Eichenart (Stiel- oder Traubeneiche) ganz erstaunliche massive Geschmacksunterschiede beim Keltern eines und desselben Weines ergeben! Der Verfasser dieser Zeilen konnte sich davon im Rahmen seines Berufs in einem ausgedehnten persönlichen Test selber überzeugen – eine durchaus angenehme Seite des hölzigen Berufs ...

Endkonsum

Für das Jahr 2001 wurde untersucht, in welchen Bereichen des Schweizer Endverbrauchs wie viel Holz konsumiert wurde, wobei als vergleichbare Masseinheit die Grösse «m3 feste Holzmasse» diente. Grösster mengenmässiger Verbraucher war der Energieholzbereich mit einem Anteil von 37 Prozent des Totalkonsums. An zweiter Stelle folgt das Bauwesen mit 24 Prozent und – vielleicht erstaunlich – der Bereich Papier/Karton mit stolzen 22 Prozent; das durch die Elektronisierung prophezeite «papierlose Büro» hat sich wohl als einer der grössten Irrtümer der Menschheit erwiesen ... Möbel, Verpackungen, Holzwaren, Do-it-yourself und andere Gebiete stehen mit 17 Prozent an vierter Stelle.

Wichtiges Merkmal im Endverbrauch ist, dass immer mehr Produkte am Ende der Lebensdauer rezykliert oder energetisch genutzt werden. Wars früher vor allem das Altpapier, welches wiederverwertet wurde, stellt man heute beispielsweise auch Spanplatten und Verpackungen aus geschreddertem Altholz her. Gestiegene Preise für fossile Brennstoffe und strengere rechtliche Auflagen im Rahmen der Umweltschutzgesetzgebung sorgen dafür, dass am Lebensende eines Holzprodukts fast immer eine energetische Schlussverwertung steht.

Holzhandel

Holz und Holzprodukte unterliegen einem sehr regen Holzaussenhandel und widerspiegeln damit die internationalisierten Märkte, die arbeitsteilige Weltwirtschaft sowie die Ausnutzung von Kosten- und Preisgefällen nach dem Prinzip des «fliessenden Wassers». Ausgedrückt wird dies am einprägsamsten in so genannten «Rundholzäquivalen- ten», wobei Holzprodukte mit verschiedenen Umrechnungsfaktoren auf die dafür benötigte Menge Baumstämme zurückgerechnet und damit gleichnamig gemacht werden. Bei einem Verbrauch von 7 Millionen Kubikmeter Rundholzäquivalenten werden derzeit gleichzeitig 7 Millionen Kubikmeter ein- und 6 Millionen Kubikmeter ausgeführt. So wird relativ viel Waldrundholz nach österreich oder Italien exportiert, während wir parallel viel Schnittwaren und Fertigprodukte importieren. Die Schweiz funktioniert daneben als Handels-und Umschlagplatz, was auch zur Generierung eines grossen Aussenhandelsvolumens beiträgt.

Die Verbandslandschaft der Wald-und Holzwirtschaft – ein Abbild der Branchenkomplexität und des demokratischen Wesens der Schweiz

Die überraschend vielfältige und komplexe Wald- und Holzkette zeigt sich in der Anzahl Branchenverbände. Allein auf nationaler Stufe existieren rund 40 Branchenbzw. Berufsverbände, die sich teilweise in eine Vielzahl von kantonalen oder regionalen Sektionen aufgliedern. Neben klassischen Verbandsaufgaben wie der Berufsbildung, dem Bereitstellen von aufbereiteten Informationen oder der Kommunikation wird die Interessenvertretung zunehmend wichtiger – die härter gewordene und globalisierte Wirtschaftswelt lässt grüssen ...

Nachhaltigkeit, Umwelt, Zertifizierung

Zum Schluss dieses Beitrags noch ein paar Worte zu derzeitigen Megatrends in der Holzkette. In der Klimaschutz- und CO2-Diskussion kann Holz wichtige Vorteile bieten und sich damit Terrain zurückerobern: Holz ermöglicht sehr gut energiearme Bauweisen im Minergie- und Passivhausstandard, die Erzeugung von Holzbaustoffen verbraucht meist viel weniger Energie als bei Stahl, Kunststoff oder Glas, Holz kann am Lebensende noch als Brennstoff genutzt werden, und schliesslich sind Holzkreisläufe so genannt «CO2-neutral», weil sie keinen fossil fixierten Kohlenstoff und somit zusätzliches CO2 in die Atmosphäre freisetzen.

Die Erzeugung und Nutzung von Holz unter Schweizer, aber auch unter mitteleuropäischen Bedingungen geschieht nach äusserst strengen Umweltauflagen. Die Umwelt-Zertifizierungslabels von FSC oder Q (PEFC), wobei «Q» für Schweizer Herkunft steht, garantieren eine umwelt- und sozialgerechte Waldbewirtschaftung (FSC) und eine umwelt- und personalschonende Holznutzung und -verarbeitung nach den strengen Schweizer Gesetzen (Q-Label) bzw. dem europäischen PEFC-Label. Die Schweizer Wald- und Holzwirtschaft hat diese Trends erkannt und gehört bereits heute zu den weltweiten Spitzenanbietern von zertifiziertem Holz! Mit dem Kauf von (zertifiziertem) Schweizer Holz trägt der Konsument zu einem nachhaltig und ökologisch bewirtschafteten Schweizer Wald bei, und global gesehen ist der Konsum von Holz als Ersatz anderer Rohstoffe sozusagen aktiver, gelebter Umweltschutz.

Markus Brunner, Mitglied des Vorgesetztenbotts,
stellvertretender Direktor des Verbands Holzindustrie Schweiz